Kyanpasu

Walk that Campus !

Ich glaube im ersten oder zweiten Blogeintrag habe ich mal versprochen Campusbilder zu machen, wenn ich Zeit habe. So gesehen habe ich sehr oft sehr viel Zeit, nur diesen Samstag hat meine Langeweile einen Punkt erreicht, der mich tatsächlich auch dazu gebracht hat, über den Campus zu spazieren und Fotos zu machen. Es war übrigens sehr warm.

Das ganze ist übrigens mit der Annmera entstanden. Also Anne’s Kamera. Jürgen war der Name oder? Ich denke, ich bleibe bei Annmera.

Zur Zeit sind dummerweise etliche Baustellen auf dem Campus im Gange, aber ich versucht sie best möglich aus den Bildern rauszuhalten. Das heißt aber auch, dass ich gewisse Dinge nicht festhalten konnte, weil sie einfach mal gerade nicht zu sehen sind. Und die Fontäne war aus, warum auch immer.

Here we go.

Meine, nicht so ganz gelungene, Fotostory.

Ich verlasse das Wohnheim (ich hatte das deutsche Wort dafür zeitweise ernsthaft vergessen)

Man kann in der oberen, linken Ecke herumliegende Katzis entdecken. Manchmal liegen sie hier auch direkt auf den Treppenstufen.

Wenn mir zu viele Leute entgegen kamen, habe ich Fotos verzichtet und der Weg, den ich gegangen bin, wird für die, die die Umgebung nicht kennen, wenig nachvollziehbar.

Das hier ist der See vor dem Wohnheim. Man sieht dank der Seerosen nur nicht, dass es ein See ist. Aber die Mücken erinnern mich jede Nacht daran. Oh, und natürlich die Ochsenfrösche, von denen ich zwischenzeitig dachte, dass sie schon tot wären – getäuscht.

Frontansicht vom See.

ungefähr genau hinter der See-Frontansicht ist der Eingang zum “Botanischen Garten”. Ich war noch nie da und an jenem Samstag habe ich meine Chance gesehen.

Leider wars nicht unbedingt der Knaller. Es sei denn man steht auf Namensschilder an Bäumen. Trotzdem habe ich mir zwei Fotos erlaubt, von denen ich denke, dass sie nicht so schlecht sind.

Mit diesen zwei Bildern habe ich wahrscheinlich dargestellt, was der botanische Garten nicht so: schön anzusehen. Also – botanischer Garten: Ende.

Weiter gehts Richtung Campus.

An dieser Stelle wird einigen sicher bereits bewusst, was der größte Unterschied zwischen Tokyo und Tsukuba ist; bzw. was Tsukuba hat, das Tokyo nicht hat. Viel grün!

Hier ein kleiner Einblick auf ein Sportfeld, das am Wegesrand liegt. Ich war doch auch einmal joggen. Vor 3 Monanten.

Ein erstes Uni-Gebäude kommt in Sicht. Der Rasen war übrigens frisch gemäht.

Die Nahansicht von diesen Dinger war mir wichtig, um berichten zu können, dass die Fahrradfahrer Tsukubas in jeder Hinsicht das Fahrradfahren nicht beherrschen. Man stelle sich vor: von jeder Seite kommt einer. In Deutschland würden wahrscheinlich beide bremsen. Hier keiner. ( was für ein Reim )

Nochmal Sportplatz von einem anderen Winkel.

Straße ist überquert, die Uni-Gebäude erheben sich .

Ich bin froh, dass sie letztens mal diese Ranken etwas gestutzt haben. Wenn ich zum Unterricht fahre, fliegen die Teile mir meistens ins Gesicht und am Ende dieses Tunneldingses machen die Ranken den Weg auch etwas schmaler, was bei den Talentierten Fahrradfahrern Tsukubas verheerend sein kann.

Auf dem Weg zur Uni ist es hier immer sehr eng für die Fahrradfahrer.

Von den fellows schwimmen eigentlich immer eine ganze Menge rum und normalerweise zeigen sich sie total Kamera-geil. Nur an dem Samstag hatte ich Schwierigkeiten überhaupt den einen zu finden. Echt dicke Dinger.

Außenansicht von Mensa’3. Ganz nett da. Es sind 6 verschiedene Küchen da drin aber wenn man jeden Tag dort isst, will man auch mal was anderes. Nur Paul schafft es über Monate konsekutiv täglich das gleiche zu essen.

Rechterhand wäre hier die Fontäne gewesen. An dem Tag wars dann doch nur fauliges Wasser.

Die Bibliothek. Der Platz sieht recht imposant aus, wenn man ihn in real sieht.

Das habe ich mal entdeckt, als ich vor der Bibliothek gewartet habe.

Ja, ungefähr da hatte ich gewartet; nicht dass es eine Rolle spielen würde.

Hier treffen sich sehr oft Leute oder Klubs

Auch etliche Konzerte der Musikklubs werden hier vor dem See veranstaltet.

Der See sieht echt nice aus. Also habe ich einfach mal mehrere Fotos gemacht. Hier: featuring blaue Picknickplane.

Von hier sieht man das Klubhaus der Musikklubs. Von da aus sieht der See auch cool aus, aber ich hab mich zu doof gefühlt dort wegen Fotos hinzugehen.

Als ich die Bäume gesehen habe, dachte ich irgendwie “typisch Japanisch”

Die Japaner lieben es ja im Weg zu sein / zu gehen / zu stehen, wenn man mit dem Fahrrad vorbei will. Und natürlich ganz besonders auf so stark befahrenen Brücken wie hier.

Man erkennt in der Senke einen Zebrastreifen. Wenn ich den nach meinem Japanischunterricht (~13:30) überqueren will, dauert es manchmal 1-2 Minuten bis ich rüberkomme, da derart viele Fahrradfahrer dort langfahren.

Warum auch immer das da steht, sicher ist, dass die Griechen nicht dort waren.

Das ist das 留学生センター(Ryûgakusei sentaa – international Student Center). 3 von 5 Unterrichtseinheiten Japanisch finden dort für mich statt und wenn ich Probleme habe, kann ich auch dort hingehen. Aber ich würde vorher ohnehin meinen Tutor anrufen.

Wir nähern uns dem Ende des Haupt-Campus. Das Gebäude ist von außen ziehmlich häßlich, aber innen sitzen Kunstwissenschaften und Weltkulturerbe.

Von der Brücke kann man das 外国語センター (gaikokugo sentaa – Forein Langue Center) sehen. Etwas abseits, wie ich finde. Dort findet der Rest meines Japanischunterrichts statt.

Zurück zu dem Kunstgebäude. Der Innenhof sieht nämlich recht fetzig aus.

Würde man hier weitergehen, käme man zu den anderen Wohnheimanlagen und wäre auf dem Weg Richtig Bahnhof. Was ich den Hauptcampus nenne, endet hier.

Doch wir biegen noch einmal rechts ab. Zu den Sportanlagen der Uni. Das alte Gym-Gebäude ist vor einigen Jahren eingestürzt und das neue scheint bald fertig zu sehen. Das Teil ist gigantisch. Ich sollte erwähnen: ich stehe auf einer Brücke und man kann leider nicht sehen, wie weit es noch nach rechts geht. Ich habe auf das Foto verzichtet, weil ich die Baustelle als häßlich befand – stupid me.

Der T-Dome. Weiß, elegant, improvisiert. Unter mir ist zu dem Zeitpunkt auch eine Pumperbude. Alt und heruntergekommen. Aber immerhin kostenlos und der Grund, warum im T-Dome nicht so viele Leute sind.

Sie lieben ihr Track and Field, die Japaner.

Wenn bei Nacht die Beleuchtung der Tenniscourts angeht, sieht das echt cool aus. Aber ich verstehe nicht, wieso die Tennisspieler bei jedem Aufschlag einmal schreien müssen. Also es machen nicht alle. Aber es gibt da diesen einen, der das immer mit einer echt hohen Stimme macht. Total lächerlich und ich kanns immer aus dem T-Dome hören.

Zurück beim Bibliotheksplaza. Diesmal von der anderen Seite.

Ich habe einfach mal einen Random-Typen angequatscht, ob er mich fotografieren kann, damit ich meinen super Touri-style präsentieren kann.

Nochmal vor der Mensa’3.

Der Campus liegt hinter mir.

Ich habe diesen Trip, wie gesagt, aus Langeweile angetreten. Und als ich losging, wollte ich eigentlich auch die Bank neben dem See festhalten, aber es saßen Leute da, von daher habe ich darauf verzichtet. Doch auf dem Rückweg traf ich dort ukrainische Freunde an, die mich direkt auf eine Runde ukrainisches Essen rangeholt haben. Die Hitze machte das Essen schwer, aber wir haben dann noch bis um 2 dort getrunken, Spiele gespielt und am Ende gabs Feuerwerk. Auf dem Bild fehlen die 4 Japaner, die dabei waren, nur zu dem Zeitpunkt gerade Bier und Wein holen waren. Es kamen auch noch mehr Ausländer dazu.

Die Reise über den Campus hat mich für einen Weg ca. 40 Minuten gekostet. Die Fotos waren natürlich auch mit Schuld daran. Es ist aber der 2. größte Campus Japans und ich habe lediglich den Hauptweg eingeschlagen und neben dem Weg gibt es natürlich noch etliche weitere Gebäude. Wäre ich zbsp. weiter Richtung Bahnhof gegangen, kämen die das Unikrankenhaus und ein verdammt bizzares Gebäude inmitten eines Sees, was meines Wissens, der Physikfakultät angehört usw.

So viel zu meinem Campustrip.

And always remember:

3CoolCats

!!!

 

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